Unsere berechtigten Forderungen:
4,9 % mehr Gehalt und 80 Euro mehr für Auszubildende

Dem routinemäßigen Jammern der Arbeitgeber zum Trotz: Die Spielräume für eine Gehaltserhöhung sind da!
Und wenn in unserer Branche jemand einen Bonus verdient hat, dann die Beschäftigten:


  • Trotz der Niedrigzins-Phase erwirtschaften sie stabile,sogar leicht steigende Gewinne, wie die Auswertung des WABE-Instituts zeigt (siehe Grafik).

  •  Ihre Arbeitsbelastung hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen: durch anhaltenden Personalabbau, Arbeitsverdichtung, immer neue Umstrukturierungen und eine zunehmende Arbeitsplatzunsicherheit.

  •  Das deutsche Bankensystem ist durch eine merkliche Erhöhung der Kapitalquoten und den Rückgang des Verschuldungsgrades im vergangenen Jahr widerstandsfähiger im Wettbewerb geworden.

ÜBERZOGENE FORDERUNGEN? EIN RECHENBEISPIEL

Eine Gehaltserhöhung von 4,9 Prozent würde für eine/n Kundenberater/in in der TG 7 in der höchsten Berufsjahresstufe 195 Euro mehr im Monat bedeuten. Gleichzeitig erwirtschaftet ein/e durchschnittliche/r Beschäftigte/r einer privaten Bank einen monatlichen Überschuss von über 3.271 Euro (Stand 2014). Unterm Strich würde also trotz dieser Gehaltserhöhung für die Institute noch ein monatlicher Überschuss von über 3.000 Euro erwirtschaftet werden. Unsere Gehaltserhöhungen gefährden also nicht ansatzweise das Geschäft der Institute.

AUCH AUSZUBILDENDE SIND MEHR WERT!

Auszubildende stehen am unteren Ende der Entgelttabellen. Dadurch hätte eine rein prozentuale Erhöhung der Vergütung so gut wie keinen Effekt.
Gleichzeitig sind Auszubildende überproportional von steigenden Mieten, Kosten für Lebensmittel, Kommunikation und Fahrtkosten betroffen. Deshalb fordern wir eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 80 Euro.

WANDEL NICHT AUF KOSTEN DER BESCHÄFTIGTEN!

Mehr Regulierung und Transparenz der Finanzmärkte wird vor allem durch einen erhöhten Beratungs- und Dokumentationsaufwand auf die Beschäftigten übertragen. Hinzu kommt: Die Umsetzung anspruchsvoller Digitalisierungsprojekte ist mit steigendem Sachaufwand verbunden.  Reflexartig wird versucht, zuerst an den Personalkosten zu sparen. Kundenorientierte Filialen und eine effiziente Abwicklung von Backoffice- und regulatorischen Pflichtaufgaben erfordern jedoch einmal mehr gut qualifizierte und motivierte Beschäftigte. Sie haben mehr ver.dient! Denn Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen schultern den Umbruch in der Finanzbranche in erster Linie. Das sollte entsprechende Wertschätzung erfahren – und zwar nicht nur durch ein paar warme Worte! Engagieren Sie sich gemeinsam mit Ihren Kolleginnen und Kollegen für eine faire Bezahlung und
für gute, sichere Arbeit.

UNSERE FORDERUNGEN FÜR DIE TARIFRUNDE 2016 IM ÜBERBLICK

  •  Erhöhung der Gehälter um 4,9 Prozent
  •  Entsprechende Erhöhung der AT-Gehälter und gleiche Bezahlung gleicher Tätigkeiten
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 80 Euro
  • Unbefristete Übernahme in Vollzeit nach erfolgreicher Ausbildung im erlernten Beruf
  • Verlängerung des Altersteilzeit-Tarifvertrags und der Öffnungsklausel zur Beschäftigungssicherung (31-Std.-Klausel)
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John Doey

John Doey

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