Auch in der dritten Verhandlungsrunde blieben die Arbeitgeber sich treu: Ein Angebot mit einer Null vor dem Komma.
Dieses ist nicht nur weit entfernt von den von ver.di geforderten 4,9 Prozent. Es liegt auch deutlich unterhalb der Tariferhöhungen in vielen anderen Branchen. Auch für die Mehrheit der Beschäftigten in der Kreditwirtschaft (z.B. Sparkassen, Sparda-Banken, Postbank, verschiedene Servicegesellschaften) gibt es bereits Tarifabschlüsse - z.T. deutlich über 2%.

WO 2,8 PROZENT DRAUFSTEHT ...


Die Arbeitgeber legten folgendes Angebot vor:
- vorgeschaltet werden sollen 5 „Nullmonate“

     1.10.2016: 0,8 Prozent

    1.10.2017: 1,0 Prozent

    1.10.2018: 1,0 Prozent


… SIND NUR 0,85 PROZENT DRIN!

Genau nachgerechnet: Die in Summe angebotenen 2,8 Prozent entsprechen bei der angebotenen Laufzeit von 36 Monaten einer jährlichen Gehaltssteigerung von lediglich 0,85 Prozent.

VERBINDLICHE ÜBERNAHMEREGELUNGEN  WERDEN ABGELEHNT

Die von ver.di geforderte verbindliche Übernahmeregelung für Auszubildende wurde zurückgewiesen.
Und dies, obwohl viele Institute mit Blick auf die Altersstruktur in den kommenden Jahren
auf gut ausgebildete Nachwuchskräfte angewiesen sein werden.

DER EINSTIEG IN DEN AUSSTIEG AUS DEM BANKENTARIFVERTRAG!?

Nach 11 Stunden mühsamer Verhandlungen in der dritten Verhandlungsrunde wird immer klarer:
Es geht um mehr als nur eine tarifliche Gehaltserhöhung. Wir spüren eine merkwürdige Interesselosigkeit
der Arbeitgeber an diesem Tarifvertrag.
Das von den Arbeitgebern eingebrachte Angebot ist beispiellos niedrig und respektlos. Die ver.di Tarifkommission will einen solchen Gehaltstarifvertrag nicht abschließen:  Wer so etwas akzeptiert, lädt die Arbeitgeber dazu ein, weitere Verschlechterungen am gesamten
Flächentarifvertrag durchzusetzen.

Unser Flugblatt zur 3. Verhandlungsrunde finden Sie unter:
https://fidi.verdi.de/++file++577325a6890e9b22a24f85f9/download/160628_tr_banken_mogelpackung.pdf
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John Doey

John Doey

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