Pressemitteilung Tarifrunde Banken: ver.di intensiviert Warnstreiks - dritte Verhandlungsrunde am 28. Juni
23.06.2016


In der laufenden Tarifrunde für die bundesweit rund 230.000 Beschäftigten des privaten und öffentlichen Bankgewerbes weitet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Warnstreiks aus. Höhepunkt der Arbeitsniederlegungen bildet der morgige Freitag mit Warnstreiks in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin-Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein. Betroffen ist auch Nordrhein-Westfalen. Dort ruht in ausgewählten Geldinstituten bereits heute die Arbeit. In Baden-Württemberg wird zudem auch am Montag gestreikt. Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern werden am Dienstag (28. Juni 2016) in Wiesbaden fortgesetzt.

Die Beschäftigten leisteten jeden Tag hervorragende Arbeit. Sie seien nicht bereit, sich damit abzufinden, von der Gehaltsentwicklung anderer Branchen sowie der Sparkassen und Genossenschaftsbanken komplett abgehängt zu werden. "Die Arbeitgeber müssen jetzt ihre Verweigerungshaltung aufgeben und endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen", betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Meister am Donnerstag.

In den zurückliegenden Tagen hatten bereits Bankbeschäftigte in Hessen, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz und im Saarland die Arbeit niedergelegt.

ver.di fordert für die Beschäftigten in den privaten und öffentlichen Banken die Erhöhung der Gehälter um 4,9 Prozent, eine entsprechende Erhöhung der AT-Gehälter sowie die gleiche Bezahlung bei gleicher Tätigkeit. Die Ausbildungsvergütung soll um 80 Euro steigen. Auszubildende sollen nach erfolgreicher Ausbildung unbefristet in Vollzeit übernommen werden. Außerdem fordert ver.di, den Tarifvertrag Altersteilzeit zu verlängern.


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John Doey

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